Verleihung des Karl Rinner Preises 2024

Den Fachbereich der Geodäsie zu fördern und in der breiten Öffentlichkeit bekannter zu machen, ist eine der Kernaufgaben der Österreichischen Geodätischen Kommission (ÖGK). Zu diesem Zweck werden von der ÖGK die Friedrich Hopfner Medaille (alle vier Jahre) und der Karl Rinner Preis (jährlich) vergeben.

Im Speziellen zur Förderung von hervorragenden jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verleiht die Österreichische Geodätische Kommission seit 2003 jährlich den Karl Rinner Preis. Mit diesem Preis sollen auch die Verdienste von Karl Rinner, Universitätsprofessor an der Technischen Hochschule in Graz und von 1980-1987 Präsident der Österreichischen Kommission für die Internationale Erdmessung (jetzt ÖGK), gewürdigt werden. Karl Rinner hat die österreichische Geodäsie auf vielfältige Art und Weise gefördert und zu großem internationalen Ansehen verholfen.

In ihrer Sitzung am 21. Mai 2025 hat die Österreichische Geodätische Kommission beschlossen, den Karl Rinner Preis 2024 an Dr. Peter Bauer für seine Publikation mit dem Titel Laboratory Investigations of the Leica RTC360 Laser Scanner-Distance Measuring Performance vergeben. Diese Publikation entstand im Rahmen seiner Arbeiten am Institut für Ingenieurgeodäsie und Messsysteme (IGMS) der TU Graz. Publiziert wurde diese Arbeit im Jahr 2024 in Journal Sensor (https://doi.org/10.3390/s24123742).

Die Ehrung des Preisträgers fand am 19.11.2025 an der TU Graz statt, an der rund 50 Gäste teilnahmen. Nach der von Univ.-Prof. Dr. Werner Lienhart gehaltenen Laudatio wurde die Karl Rinner Preis Urkunde durch den Präsidenten der ÖGK Univ.-Prof. Dr. Werner Lienhart sowie der Preisscheck durch DI Peter Skalicki-Weixelberger, Obmann der Fachgruppe Vermessungswesen der Kammer der Ziviltechniker:innen für Steiermark und Kärnten, überreicht. Im Anschluss an die Preisverleihung hielt Dr. Peter Bauer seinen Festvortrag.

Besonderer Dank gilt der Bundeskammer der ZiviltechnikerInnen für das Sponsoring des Preises.